Der frühe Vogel fängt den Wurm … Würde ich sagen 🤣 Dirk meinte er dreht sich nochmal um.
Um 6:30h startete der neue Tag zwar suuuuper kalt (14grad) aber wir waren auch schon um 8:30h im Bett. Also im Prinzip habe ich für meine Verhältnisse sehr lang geschlafen.

Also ab unter die Dusche und um 8h saßen wir dann im Auto und sind ins ( ich muss sagen sehr überraschend schöne) Dijon gefahren. Dijon hat eine atemberaubende Innenstadt die komplett erhalten ist und für Touristen ( wie praktisch für uns ) einen sogenannten Eulenpfad hat der quer durch die Stadt geht und uns an all die wunderschönen Gebäude geführt hat.
Dieser Eulenpfad ist durch goldene Dreiecke auf dem Boden markiert und hat ein bisschen was von einer Schnitzeljagd ☺️



Zwischen drin haben wir uns dann in einer der wirklich, ganz echt, wunderschönen Straßen in einem Café nieder gelassen und ein typisches französisches Frühstück genossen. 1/4 Baguette mit Butter und Marmelade und dazu einen leckeren Kakao ( ich trink ja keinen Café 😋).
Tatsächlich ist die Frühstückskultur hier eine ganz andere als bei uns. Es ist eher untypisch in einem Café zu sitzen und ein großes Frühstück zu essen. In der Regel geht man zum Bäcker, holt sich was man essen möchte und geht in eines der zahlreichen Cafés und bestellt sich dann einfach einen Café ( essen wird meist gar nicht angeboten) und isst dann sein vorher gekauftes Frühstück. Bei uns eher undenkbar 🤣

Frisch gestärkt kamen wir auf der Tour auch auf den täglich stattfinden Markt und haben und einfach mal für 34€ Käse gekauft 🤣 und zwar nicht 3 kg sondern ca 650g. Der war aber auch echt lecker 🤤.
Naja den lassen wir jetzt noch 10 Jahre reifen und dann wird es eine Wertanlage🫣
Wir sind ja im Urlaub 😅



Bailey war natürlich wie immer, wenn wir unterwegs sind ein absoluter Hingucker. Die Franzosen sind aber deutlich scheuer mit dem anfassen ( was für Bailey ein Segen ist! Nicht den ganzen Tag einfach angetatscht zu werden) und somit hieß es immer nur: „oh c’est beau ! quel joli chien!“ und eher überraschen auch sehr häufig „C’est un chien de Terre-Neuve, non ?“ anstatt „ was ist das für eine Rasse?“ die kennen sich aus die Franzosen 👏
Nach ca. 3,5 Stunden hatten wir den Eulenpfad geschafft und sind beseelt und begeistert ins Auto gestiegen und die nächsten 400 km richtig Adèche gedüst. Bailey war fix und alle und hat die ersten 2,5 Stunden wie ein Stein geschlafen. Sightseeing ist jetzt nicht so sein Ding ☺️
Übrigens hatten wir außer in Lyon bisher auf den knapp 1000km die wir gefahren sind keinen einzigen Stau! Sehr entspannte Fahrt.
Unser nächster Stop ist das kleine Dörfchen Saint Maurice d‘Ilbe, in dem wir ein kleines Häusschen gemietet haben. Und was soll ich sagen …. Es ist ein Träumchen ♥️
Aber das habt ihr wahrscheinlich schon in der Story gesehen☺️

Das Haus lebt würde ich sagen… bedeutet es knarzt überall und der pure Stein und die alten Balken sind überall zu sehen. Hach ich liebe es 😍



Da wir bereits 18:30h hatten, nachdem alles ausgepackt war, hieß es nur noch … HUNGER. Wie es sich gehört haben wir einfach die Vermieterin gefragt wo bekommen wir was leckeres typisches zu essen. Das sollte uns dann auch nur 4 km Fahrt Kosten ins kleine Dörfchen Auberge des Sallèles. Hier haben wir (und wir hatten Glück da eigentlich alle Tische in diesem süßen kleinen Restaurant bereits reserviert waren- aber ganz liebevoll wurde dann einfach mehr Platz gemacht) ein typisches 3 Gänge Menü verspeist und wurden vorzüglich umsorgt von der netten Gastgeberin ♥️



Yam yam sage ich da nur!!!
Um 21:30h sind wir dann in unserem lebendigen Häusschen ins den seligen Schlaf gefallen ♥️♥️♥️
Gute Nacht Adèche, morgen startet ein neues Abenteuer 😍
P.s. : Morgen wird es wohl heiß 😋 hier bekommt die kleine Hanna endlich ihre versprochene Bräune 🥳